Krankenhaus Hygiene mangelhaft

Krankenhaus Hygiene

Ins Krankenhaus kommt niemand gern. Berichte über mangelnde Krankenhaus Hygiene und Killer-Keime oder Ärzte-pfusch bestimmen seit Jahren, immer wieder die Nachrichten. Im Jahr 2010 sind 1634 Menschen aufgrund von Komplikationen bei der Behandlung oder durch mangelhafte Medizinprodukte gestorben – das sind 445 mehr Menschen als noch im Jahr 2009.

Fälle wie ein Ausbruch Antibiotika-resistenter Keime, mit drei toten Frühchen in Bremen aus dem vergangenen Jahr und der Tod Dreier Babys in der Mainzer Uni-Klinik 2010 sind keine Seltenheit mehr und zeigen zudem: „Mangelnde Desinfektion und mangelnde Krankenhaus Hygiene ist kein Arztfehler, sondern ein Struktur-Fehler.

Mangelnde Krankenhaus Hygiene und Probleme bei chirurgischen Eingriffen und Behandlungen wurden zuletzt 994 Menschen direkt zum tödlichen Verhängnis, wie sich aus der „Todesursachenstatistik“ des Bundesamts ergibt, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Im Vorjahr waren es noch 551. In 649 Fällen waren solche Zwischenfälle Ursache einer späteren Komplikation, ohne dass sie zunächst bekannt wurden. Die in der schriftlichen Fassung genannten Gesamtzahlen liegen zum Beispiel für 2010 bei 1712, erfassen aber auch Menschen, die etwa infolge eines Autounfalls in der Klinik starben, wie der zuständige Statistiker der dpa sagte.

Als häufigste dieser Todesursachen werden laut „Bild“-Zeitung, die zuerst darüber berichtete, mangelnde Desinfektion und mangelnde Krankenhaus Hygiene (410 Fälle) und Komplikationen bei der Implantation eines künstlichen Gerätes (121) genannt. 61 Patienten seien wegen schlecht vernähten OP-Wunden gestorben, 53 weitere bei fehlerhaften Bypassoperationen oder Transplantationen. 47 Menschen kamen durch versehentliche oder unbeabsichtigte Schnitte bei Operationen ums Leben….

Eine tickende Zeitbombe – Arzneimittel Rückstände im Trinkwasser

Analyse Wasser und mangelnde Krankenhaus Hygiene: Bedrohliche Erreger in der Kanalisation In deutschen Kliniken sterben jährlich über tausend Menschen an so genannten „multi-resistenten Keimen“, an Keimen also, die gegen Antibiotika immun geworden sind. Trotz großem Hygiene – Aufwand infizieren sich viele Patienten damit im Krankenhaus. Man vermutet, dass die gefährlichen Erreger über die Kanalisation des Krankenhauses sogar einen Weg nach draußen finden. Medikamentenrückstände landen letztlich in der Kanalisation.

In Krankenhäusern wird viel Wert auf Sterilität, Desinfektion und Hygiene gelegt. Die Ansteckungsgefahr von Mensch zu Mensch soll auf diese Weise minimiert werden. Darüber hinaus bekommen Patienten Medikamente gegen die verschiedensten Krankheiten, die zusammen mit dem Urin oder Stuhl ausgeschieden werden. Alles zusammen, das heißt gefährliche Keime, Arzneimittel-Reste, aber auch Desinfektionsmittel und Röntgen-Kontrastmittel geraten auf diese Weise in die Kanalisation – und das in der Regel ohne spezielle Reinigung. Deshalb ist im Klinik-Abwasser die Konzentration von Medikamentenrückständen und Krankheitserregern besonders hoch.

Mangelnde Krankenhaus Hygiene und Multiresistente Keime im Abwasser?

Die Folgen dieser Rückstände im Wasser sind für die Trinkwasserversorgung und für die Gesundheit der Bevölkerung verheerend: Mangelnde Krankenhaus Hygiene, Desinfektionsmittel und Medikamentenrückstände wie Antibiotika im Abwasser vernichten auch nützliche Darm- Bakterien, die für die biologische Reinigung des Wassers wichtig sind. Immer mehr harmlose Bakterien entwickeln Resistenzen gegen zahlreiche Antibiotika. Auf diese Weise und durch mangelnde Krankenhaus Hygiene steigt das Risiko, dass auch gefährliche Keime widerstandsfähig und resistent werden und sich weltweit über das Trinkwasser vermehren.

Wasserwerke, mit veralteter Filtertechnik sind schon längst überfordert und Kommunen in Finanzieller Not, können sich nichts Neues leisten. Nicht umsonst und das wird dem Verbraucher verschwiegen, wurden seit 1990 die Grenzwerte, für die Schadstoffbelastung im Trinkwasser, um das 10-fache erhöht! So wird auch jedem verständlich, dass man unser Wasser aus der Wasserleitung immer noch als „Trinkwasser“ bezeichnen darf!

Die Folge von mangelnder Krankenhaus Hygiene, unter anderem:

Immunität der Keime gegen Antibiotika. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat deshalb einen Atlas veröffentlicht, in dem die Verteilung von Antibiotikaresistenzen in Deutschland aufgeführt wird. Den Krankheitskeimen auf der Spur Dr. Wolfgang Kohnen von der Uniklinik Mainz ist den Verbreitungswegen gefährlicher Krankheitskeime auf der Spur. Seine Untersuchungen von Abwasser-Proben des Krankenhauses sollen Klarheit schaffen. Denn hier landen die Ausscheidungen vieler kranker Menschen, und damit auch Keime und Rückstände von eingenommenen Medikamenten, die wiederum im Trinkwasser aus der Leitung nachgewiesen werden, mit Folgen für die Gesundheit des Menschen. Trinkwasser-Schutz ist heutzutage so unverzichtbar wie in Zeiten von Epidemien

Quelle: Die Welt-online, Focus-online, Morgenpost.de

http://www.morgenpost.de/printarchiv/seite3/article106429720/Die-unsichtbare-Gefahr.html

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