Darmerkrankungen

Temporäre oder chronische Darmerkrankungen

Von Darmerkrankungen ist fast jeder zweite Bundesbürger im Laufe seines Lebens mindestens einmal betroffen. Meist ausgelöst durch falsche Ernährungsweise, chronischer Wassermangel, Bakterien oder Viren. Die auftretenden Symptome, bei Darmerkrankungen, sind vielschichtig. Sie treten in Form von Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und, oder Durchfall auf, die typischerweise nach kurzer Zeit verschwinden. Anders ist es bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, mit denen wir uns in diesem Beitrag, beschäftigen wollen.

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) unterscheiden sich von leichteren Darmerkrankungen durch wiederkehrende und teils anhaltende kontinuierliche Krankheitsschübe, die auch ohne einen äußeren Anlass beginnen können. Die beiden häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sind der Morbus Crohn, eine nach dem Arzt B.B. Crohn benannte Krankheit und die Colitis ulcerosa, eine mit Darmgeschwüren auftretende Dickdarm-Entzündung.

Beide Krankheitsbilder werden erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts intensiver beobachtet. Die Zahl der Erkrankungen nimmt kontinuierlich zu, vor allem in Nordeuropa sind immer mehr Menschen betroffen. In Deutschland sind derzeit ungefähr 400.000 Menschen, Männer und Frauen, mit etwa gleicher Häufigkeit, betroffen. Darmerkrankungen werden immer häufiger bereits im Kindesalter diagnostiziert.

Am Schließmuskel des Magenpförtners, geht der Magen in den Dünndarm über, der bei einem Erwachsenen Mann eine durchschnittliche Länge von 6,9 Meter, bei einer Erwachsenen Frau von 7,1 Meter aufweist. Ihm folgt der etwa 1-1,5 Meter lange Dickdarm. Der Dünndarm teilt sich in in drei Abschnitte auf, dem Zwölffingerdarm, Leerdarm und Krummdarm.

Der Dünndarm ist der Bereich, in dem der größte Teil von Verdauung und Resorption von Nahrung stattfindet. Durch den dort abgesonderten Darmsaft wird die Verdauung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten abgeschlossen. Notwendige Nährstoffe werden, über den Dünndarm aufgenommen. Darüber hinaus bietet der Dünndarm, Schutz vor Infektionen durch Krankheitserreger, die die anti-mikrobielle Wirkung der Salzsäure im Magen überlebt haben.

Darmerkrankungen und die Aufgaben von Galle

Wenn in den Zwölffingerdarm, saurer Nahrungsbrei aus dem Magen gelangt, verbindet er sich zuerst mit Galle, Bauspeicheldrüsen-Sekret und dann mit Darmsaft. Eine der wichtigsten Aufgaben von Galle ist, die Aktivierung von Bauspeicheldrüsen-Enzymen. Galle im Darm, ist auch für die Resorption lebensnotwendiger Stoffe wie Fette, Kalzium und die fettlöslichen Vitamine A,D,E und K unentbehrlich.  Eventuell vorhandene Gallensteine, in den Gallengängen der Leber oder Gallenblase, reduzieren den Gallenfluss. Gallensteine in den Gallengängen, wovon über ca. 95% der Bevölkerung betroffen sind, können zu ernsthaften Krankheiten wie Darmerkrankungen, Herzerkrankungen, Osteoporose und Krebs führen.

Gallensteine in der Leber oder Gallenblase bringen eine drastischen Rückgang der Gallensekretion mit sich. Dadurch werden die Bauspeicheldrüsen-Enzyme daran gehindert, Kohlenhydrate, Proteine und Fette, wie vorgesehen zu spalten. Das hindert auch den Dünndarm daran, die Nährstoffe aus den Bestandteilen der Nahrung, richtig zu resorbieren. Somit fehlen dem Körper wichtige Nährstoffe, was zu Mangelernährung mit nachfolgenden Heiß-Hunger-Attacken führen kann.

Welche Rolle spielt Vitamin D bei Darmerkrankungen

So kann eine ungenügende Aufnahme von Vitamin D, im ganzen Körper enormen Schaden anrichten. Vitamin D ist für die Steuerung Tausender Gene sowie des Immunsystem zuständig. Ein Mangel an Vitamin D, diesem lebenswichtigen Hormon, erhöht das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung und schweren Infektionen zu sterben. Ein Mangel an Vitamin D, kann auch zu kognitiven Störungen bei älteren Menschen, zu schweren Asthma bei Kindern, sowie zu der Entstehung vieler Krebsarten führen.

Vitamin D ist außerdem unverzichtbar für die gesunde Mineralisierung von Knochen und Zähnen. Auch ist Vitamin D, für die Blutgerinnung sowie für den Mechanismus der Muskelkontraktionen unverzichtbar. Die Aufnahme von Kalzium, wenn zu wenig Galle ausgestoßen wird, wird ebenfalls beeinträchtigt. Kalzium ist ein Mineralstoff, auf den der Körper für einige seiner wichtigsten Körpervorgänge, angewiesen ist.

Eine unzureichende Gallenbildung, kann zudem dazu führen, dass der Dünndarm nicht ausreichend Vitamin A und Karotin resorbieren kann. Vitamin A ist, unter anderem, für gesunde Augen und als Schutz vor Infektionen durch Krankheitserreger unverzichtbar.

Man muss darüber im Klaren sein, dass ein Mangel an Mineralstoffen und Vitaminen, nicht mit Vitamintabletten allein, behoben werden kann. Erst recht nicht, wenn synthetische Vitamine eingesetzt werden. Die meisten im Handel erhältlichen Vitamin-Produkte, enthalten synthetische Vitamine, die nutzlos sind und dem Körper potenziell erheblich schaden können.

Der Körper ist nicht in der Lage, diese synthetischen Vitamine zu resorbieren. Zur Aufnahme von Vitaminen, benötigt der Körper gesunde und naturbelassene Fette. Die unzureichende Resorption fettlöslicher Vitamine, entsteht durch die ungenügende Versorgung mit Gallenflüssigkeit. Eine Gallenbildung wird durch die Aufnahme von gesunden Fetten und Ölen, sehr angeregt.

Unverdaute Speisen und Darmerkrankungen

Unverdaute Speisen, im Dünn- und Dickdarm neigen dazu, zu fermentieren und zu verfaulen. Die fauligen Speisereste locken Bakterien an, die helfen sollen, den Verwesungs-Prozess zu beschleunigen. Hochgiftig sind die Nebenprodukte der Fäulnis unverdauter Nahrung ebenso wie die, durch Bakterien erzeugten, Exkrete. All dies führt zu Darmerkrankungen und Reizungen der Schleimhäute, der wichtigsten Abwehrbarriere gegenüber Krankheitserregern.

Da das Immunsystem zu ca. 60% im Darm angesiedelt ist, führen die regelmäßig aufgenommenen oder durch Bakterien produzierten Giftstoffe, zur enormen Schwächung des Immunsystems. Werden Dünn- und Dickdarm durch eine ständige Zufuhr toxischer Substanzen überlastet, können sich hieraus eine Reihe von Funktionsstörungen bilden. Funktionsstörungen wie, entzündliche Darmerkrankungen, Durchfall, Verstopfungen, Blähungen, Reizdarmsyndrom, Hämorriden, Polypen, sowie gut- und bösartige Tumore.

Einige Krankheitsbilder führen am Ende zu einem künstlichen Darmausgang. Diese operativ angelegten Darmöffnungen ermöglichen das ausleiten von Kot aus unseren Körper in einen Beutel.

In der Regel sind die giftigen Abbauprodukte, die durch Fäulnis und Gärung unzureichend verdauter Nahrung entstehen, Ursache für Darmerkrankungen. Es kann sich um Dutzende hochgiftiger Substanzen handeln, die bei Kindern auch wichtige Hirnfunktionen beeinträchtigen und sogar zu Autismus führen können.

Wasser normalisiert die Darmtätigkeit

Wasser ist der wichtigste Baustein unseres Körpers, es sollte naturbelassen und Mineralreich sein. Zwischen dem Inhalt des Darms und der Darmwand findet ein intensiver Wasseraustausch statt. Etwa neun bis zehn Liter Flüssigkeit werden hier vom Körper verwendet, um den Nahrungsbrei im Darm aufzuweichen und diesem dann die Nährstoffe zu entziehen und in die Zellen aufzunehmen.

Bakterien können die Darmwand reizen oder nicht abgebaute Enzyme (z. B. Milchzucker bei Laktose-Intoleranz) zu Problemen führen. Ungesüßte Getränke beruhigen den Darm. Ein großer Flüssigkeitsverlust bei Durchfall führt auch zum Ausschwemmen von Mineralstoffen. Diese sind im natürlichen Quellwasser enthalten und können daher den Elektrolyt-Haushalt wieder ausbalancieren.

Während einer Magen-Darm-Infektion ist es vor allem bei Säuglingen und Kindern besonders wichtig, den Wasser- und Elektrolyt-Verlust des Körpers auszugleichen, um einer Dehydratation entgegenzuwirken.

Meiden sie in diesem Fall, Ihren Kindern, demineralisiertes Trinkwasser zu geben, es enthält keine Mineralien, keine Elektrolyte und ist somit, grundsätzlich, nicht zu empfehlen. Bettruhe und Schonkost wie zum Beispiel Zwieback oder Knäckebrot werden von Fachleuten seit Jahren nur dann empfohlen, wenn erkrankte Kinder selbst danach verlangen – andernfalls können sie nahezu essen, was sie mögen.

Forscher der University of Massachusetts haben herausgefunden, dass Erdbeeren nicht nur lecker, vitaminreich und kalorienarm sind, nein, sie können sogar bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen helfen.

Wasser hilft bei Darmerkrankungen

Ballaststoffe helfen bei Blähungen

Eigentlich gesunde Lebensmittel wie Bohnen oder Erbsen können für einen „luftigen“ Bauch und Blähungen verantwortlich sein. Verzichten Sie dennoch nicht auf rohes oder leicht gekochtes Gemüse, denn dieses ist reich an Ballaststoffen. Die Fasern vermengen sich mit dem Nahrungsbrei und sorgen dafür, dass Unverdauliches schneller ausgeschieden wird und schädliche Stoffe daher nicht lange auf die Darmwand einwirken können.

Treten Blähungen auf, hilft es, einen Fencheltee während des Essens oder danach zu trinken. Der Fenchel gilt als bewährtes Heilkraut gegen Verdauungsbeschwerden und beruhigt die Nervenbahnen des sympathischen Nervensystems, was Völle und Aufgebläht-sein verschwinden lässt.

Bedeutsam für eine geregelte Darmtätigkeit sind zum einen die unlöslichen Ballaststoffe wie Cellulose und Hemicellulose aus Voll-Getreide und Gemüse. Da sie im Magen-Darm-Trakt nicht abgebaut werden, erhöhen sie das Stuhl-Gewicht, regen die Darmperistaltik an und normalisieren die intestinale Transitzeit.

Genau so wichtig sind zum anderen lösliche, bakteriell abbaubare Ballaststoffe wie Pektine aus Obst und Gemüse sowie Beta-Glukane aus Hafer oder einer speziellen Beta-Speise-Gerste. Sie haben ein hohes Wasserbindungsvermögen, werden im Gegensatz zu Cellulose und Hemicellulose zum großen Teil von den Darmbakterien abgebaut, sorgen so unter anderem für ein gesundes Milieu und die Vermehrung günstiger Darmbewohner.

Eine Ernährungsumstellung hin zu einer ballaststoffreichen Kost führt bei manchen Personen anfänglich zu Beschwerden wie Blähungen oder Verstopfung. Wichtig ist daher, schrittweise mehr ballaststoffreiche Lebensmittel in den Speiseplan einzubauen und auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von 1,5 bis 2 Litern am Tag zu achten.

Anzeichen für Darmerkrankungen

Typische Anzeichen dafür, dass der Darm mit Giftstoffen in Mitleidenschaft gezogen wird, sind unter anderem:

  • Fauliger Mundgeruch / Körpergeruch
  • belegte Zunge
  • Mund- und Zungen-Geschwüre
  • saures Aufstoßen
  • schwaches Immunsystem
  • Nieren und Blasenprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Blähungen
  • eingeschränkte geistige Leistungsfähigkeit
  • autistische Symtome
  • Neurodermites
  • Ekzeme
  • Schuppenflechte
  • Völlegefühl
  • aufgeblähter Bauch
  • Bauchkrämpfe
  • Gewichtszunahme
  • Gelenkschmerzen
  • anhaltende Müdigkeit, Abgeschlagenheit
  • Psychische Störungen
  • Depressionen
  • Nervosität
  • Konzentrationsstörungen
  • Augenkrankheiten
  • Menstruationskrämpfe
  • Hormonstörungen und Prostatavergrößerung

Eine Störung der Darmflora, auch Dysbiose genannt, kann mit verschiedenen Symptomen, wie Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen, Verstopfung, Müdigkeit und Kopfschmerzen, einhergehen.

Langfristig können ein schwaches Immunsystem und daraus resultierende Krankheiten die Folge sein. Mithilfe einer Darmsanierung kann die Darmflora wieder aufgebaut und so verschiedenen Beschwerden und Erkrankungen entgegengewirkt werden. Dadurch wird auch das Immunsystem gestärkt. Fangen Sie an, Ihren Körper auf ganz natürliche Weise zu entgiften, ohne die Einnahme irgendwelcher Präparate, denn nur so stärken Sie auch Ihr Immunsystem.

Wasserklinik Fazit:

Darmerkrankungen sind von dem Symptomen her vielschichtig, aber in den meisten Fällen, wird die heilende Wirkung von Mineralreichen Wasser vernachlässigt. Denn, nicht immer sind trockene Heizungsluft oder falsche Pflegeprodukte schuld an trockener, juckender und schuppiger Haut. Hat unser Körper zu wenig Mineralreiches Wasser, bekommt das auch unsere Haut zu spüren. Denn der Körper versorgt zuerst unsere Organe, die die Mineralreiche Flüssigkeit wesentlich dringender brauchen. Demineralisiertes Wasser ist, bei einer Langzeitaufnahme ungesund, denn es entzieht dem Körper lebensnotwendige Mineralien und Elektrolyte.

Wasser für Darmerkrankungen

Wassermangel wirkt sich auch negativ auf unsere Verdauung aus. Das Stuhlvolumen nimmt ab und der Stuhl wird hart. Das führt dazu, dass sich dieser nur schwer ausscheiden lässt. Flüssigkeit und Ballaststoffe bringen den Darm wieder in Schwung. Durch die Flüssigkeit quellen die Ballaststoffe auf, der Stuhl wird lockerer und weicher, und auch die Darmtätigkeit wird wieder angeregt.

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Quellen:

Andreas Moritz: Leber und Gallenblasen-Reinigung

Forscher der Universität of Massachusetts

Der Tagesspiegel

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Wasserklinik

Wasserklinik, 2009 gegründet, beschäftigt sich mit der Trinkwasser-Aufbereitung im speziellen, auch für mikrobiologisch reines Trinkwasser. Wasserklinik Filtersysteme, mit weltweit einzigartiger Filtertechnologie.

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