Erkrankungen der Leber – Fettleibigkeit

Fettleibigkeit – Lebererkrankung

Erkrankungen der Leber, führen bereits im Kindesalter zur Fettleibigkeit und dies, mit weltweit ständig wachsender Tendenz. Schon jetzt sind weltweit, 124 Millionen Fünf- bis 19-Jährige Kinder adipös, also krankhaft fettleibig, weitere 213 Millionen übergewichtig. 

Damit hat sich die Zahl der betroffenen Minderjährigen in den vergangenen vier Jahrzehnten mehr als verzehnfacht, wie eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Londoner Imperial College ergeben hat. Nur etwa zehn Prozent des Anstiegs seien darauf zurückzuführen, dass heute wesentlich mehr Menschen als vor 40 Jahren auf der Erde leben, sagt Majid Ezzati, Hauptautor der im Fachblatt Lancet veröffentlichten Studie. Als krankhaftes Übergewicht, auch Fettleibigkeit genannt, gilt ein Body-Mass-Index (BMI) ab 30.

Der Body Mass Index (BMI) ist eine im 19. Jahrhundert von Adolphe Quetelet entwickelte Masszahl, zur Bestimmung der Körpermasse. Sie ist unabhängig von Geschlecht und Alter. Es gilt also die gleiche Formel für Mann, Frau und Kind.

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Fettleibigkeit im Kindesalter – Erkrankungen der Leber

Wer bereits im Kindesalter stark übergewichtig ist, riskiert Gesundheitsprobleme, die bis ins hohe Alter reichen. Dazu gehören psychische Leiden, deren Grundstein schon gelegt werden kann, wenn dicke Kinder in der Schule gehänselt werden. Körperliche Leiden werden ebenfalls begünstigt, wenn die überzähligen Pfunde aus den Kindheitstagen mit ins Erwachsenenalter geschleppt werden. Die Folgen davon können frühzeitig, Bluthochdruck, Diabetes oder Schlaganfälle auslösen.

Unter den 20 Einwohner-stärksten Ländern der Welt hat mittlerweile Ägypten die höchste Rate an fettleibigen Erwachsenen. 35 Prozent der Einwohner sind deutlich zu dick. In Deutschland gilt ein knappes Fünftel der Männer und fast 23 Prozent der Frauen als stark übergewichtig. Die meisten fettleibigen Kinder leben hingegen in den USA; fast jedes siebte fällt dort in diese Kategorie. Dort ist der Anteil doppelt so groß wie in Deutschland. Weltweit nimmt Fettleibigkeit unter Kindern stärker zu als bei Erwachsenen.

Die Rate der Fettleibigkeit unter Kindern ist heute bereits so hoch, dass schon viele Teenager an Leberzirrhose erkranken und deswegen auf eine Lebertransplantation angewiesen sind. Studien haben ergeben, dass Millionen von Kindern in den USA an nicht-alkoholischen Erkrankungen der Leber, der sogenannten Fettleber aufgrund der Einlagerung von Fett in den Leberzellen erkranken. Im Juli 2011 berichtete der Telegraph:

 

  • "Ein solcher Zustand erhöht die Risiken für Herzerkrankungen, Herzinfarkte, Bluthochdruck und Typ-2-Diabetes und kann zudem zur Leberzirrhose (Vernarbung der Leber) führen. Diese Lebererkrankung wird häufig erst erkannt, wenn es bereits zu spät ist. Es gibt keine medizinische Behandlung gegen diese Krankheit, jedoch kann Ihr Ausmaß durch Gewichtsabnahme und verbesserter Ernährung verringert werden."

Freisetzungen durch Fettablagerungen in anderen Körperteilen

Da die Leber unter anderem, für die angemessene Durchführung, Umwandlung, Verteilung und Aufrechterhaltung der Versorgung mit lebenswichtigem Nährstoffen, Enzymen und Energie zuständig ist, wird sich alles, was in diese Funktion eingreift, nachteilig auf die Gesundheit der Leber und des Körpers insgesamt auswirken.

Außerdem filtert die Leber pro Minute gut 1,5 Liter Blut. Die meisten ausgefilterten Abfallstoffe werden über den Gallenfluss aus der Leber ausgeschieden. Wird dieser Gallenfluss allerdings, durch Gallensteine in den Gallengängen der Leber behindert, dann steigt die Giftkonzentration in der Leber. Die Folge dieser Stauungen in der Gallengängen, führen zu Erkrankungen der Leber und auch zur Fettleibigkeit.

  • Werden also, diese Stauungen in den Gallengängen der Leber nicht zuvor beseitigt, kann sich eine Gewichtsreduktion als schwierig erweisen. Eine Gewichtsabnahme kann, wenn Gallensteine nicht entfernt werden, der Leber sogar weiteren Schaden zufügen. Sämtliche Fette, müssen von den Leberzellen verarbeitet werden, denn jede Freisetzung von Fettablagerungen aus anderen Körperteilen, stellen eine zusätzliche Belastung für die Leber dar.

Auch die oft beliebte Magenbypass-Operation, kann sogar zur Verschlimmerung der Fettleibigkeit, der Fettleber-Erkrankung beitragen. Der Patient könnte zwar möglicherweise erfolgreich abnehmen, seine Leber und der übrige Körper wären aber einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Ernsthaftere Krankheiten, wie etwa Herzerkrankungen, Diabetes sowie auch Krebs könnten die Folge einer unnatürlichen Gewichtsreduktion und einer unnatürlichen Entgiftung des Körpers sein.

Ein Ausmaß des Schadens, den diese Veränderungen auf die Leber und deren Gesamtleistung haben, hängt zu einem Großteil davon ab, in welchem Maße die Gallenwege in der Leber durch Gallensteine beeinträchtigt sind.

Ursachen von Fettleibigkeit bei Kindern

Viele Kinder trinken nicht genug Wasser. Die Folgen sind Austrocknung – vor allem der Schleimhäute – und eine erhöhte Infekt-Anfälligkeit. Der Wasserhaushalt muss stimmen, damit sich ein Kind fit und gesund fühlt. Je mehr Fettgewebe der Körper eines Menschen enthält, desto niedriger ist sein Wasseranteil. Durch ihren geringen Anteil an Körperfett und Knochenmasse bestehen Kleinkinder zu mehr als 70 Prozent, das Gehirn bis zu 90 Prozent aus Wasser.

Der menschliche Körper gibt täglich über Niere, Haut, Darm und Atemluft rund zwei Liter davon ab. Deshalb braucht er ständig Nachschub. Wasser ist der Treibstoff für unseren „Lebensmotor“, wichtig für die Weiterleitung von Nährstoffen und den Abtransport von Stoffwechsel-Abfallprodukten unserer Zellen. Gesundes Trinkwasser ist das Lebenselixier der Aber-Milliarden Zellen, aus dem unser Körper besteht und somit unentbehrlich, für die physische und geistige Entwicklung unserer Kinder.

Sollten Kinder, das trinken von Wasser verweigern, sollte man ihnen auch keine Süßigkeiten geben. „Süßigkeiten können das natürliche Hunger- oder Durstgefühl von Kindern beeinträchtigen“. Eine ungeeignete Ernährung mit Zucker, pasteurisierter Kuhmilch, tierischen Proteinen, Gebratenem und sonstigen ungesunden Nahrungsmitteln, wirkt sich auf die Leber von Kindern in hohem Maße aus. Die Leber eines Kindes, wird natürlich auch in Mitleidenschaft gezogen, wenn werdende Mütter während der Schwangerschaft Alkohol trinkt, raucht, Junkfood ist, Medikamente einnimmt oder selbst geimpft wurde. All dies und einiges mehr, führt als Folge zu Erkrankungen der Leber und zur Fettleibigkeit bereits ab dem Kindesalter.

Weitere Ursachen für eine Fettleber-Krankheit

Die bekanntesten Ursachen für eine Fettleber sind, über Jahre hinweg, übermäßiger Alkohol- und Fettkonsum. Aber auch die ständige Einnahme von Medikamenten, u. a. Glucocorticoide und Tamofixen, können zur krankhaften Verfettung der Leber führen.

Glucocorticoide werden bei einer Vielzahl von Erkrankungen verwendet, u.a. bei Hauterkrankungen, bei Asthma, Allergie und rheumatischen Erkrankungen.

Tamoxifen gilt daher als Klassiker der Hormontherapie, die präziser als Antihormontherapie bezeichnet wird.

Eine gesunde Leber leitet alle überschüssigen Fette aus dem Körper über die Gallengänge in den Verdauungstrakt weiter. Werden demgegenüber Gallengänge durch Gallensteine behindert, bleibt den Leberzellen nichts anderes übrig, als Fett einzulagern, wodurch sich eine Fettleber entwickeln kann. Je mehr Fett die Leber einlagern muss, desto weniger ist sie in der Lage, überschüssige Fette aus anderen Körperregionen abzubauen. Ungeachtet aller Ernährungsformen und Diäten, führt das unweigerlich zu ernsthaften Erkrankungen der Leber und somit zu Fettleibigkeit.

Erkrankung der Leber – Leberversagen

Zu einem Leberversagen kommt es, wenn so viele Zellen erstickt wurden, dass nicht mehr genug davon zur Ausübung der wichtigsten Funktionen vorhanden sind. Zu den Folgen von Leberversagen gehören, Schläfrigkeit, Verwirrtheit, zitternde Hände, Muskelzuckungen, sinkende Blutzuckerwerte, Infektionen, Nierenversagen und Wassereinlagerungen, erhöhte Blutungsneigung, Koma und Tod.

Allerdings ist die Fähigkeit der Leber, sich auch von größeren Schäden bei Lebererkrankungen zu erholen, wirklich bemerkenswert. Sind durch mehrere Reinigungen der Leber erst einmal alle Gallensteine entfernt und verzichtet man anschließend auf Alkohol, Medikamente und tierische Proteine, stellen sich in der Regel keine langfristigen Folgen ein. Auch nicht dann, wenn während der Lebererkrankung, eine große Anzahl an Leberzellen zerstört wurde.

Sobald die Zellen sich regenerieren, tun sie dies so, dass eine ganz normale Leberfunktion ermöglicht wird. Dies ist deshalb möglich, weil bei Leberversagen (im Unterschied zur Leberzirrhose) die Grundstruktur der Leber nicht wesentlich beeinträchtigt wurde.

Wasserklinik Fazit:

Wassermangel, Dehydration hat schwere Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Angefangen von Hitzewallungen, Magengeschwüren bis hin zu Bluthochdruck, Übergewicht, erhöhte Cholesterin Werte, Infektionsrate, Schlafstörungen, Osteoporose u.v.m.. Durst ist kein Zustand, um darauf hinzuweisen etwas zu trinken, sondern das letzte Warnsignal des eines Wassermangels im Körper. Je älter der Mensch wird desto eingeschränkter ist seine Fähigkeit Durst zu erkennen, daraus resultiert auch, eine erhöhte Krankheitsrate im Alter. Es ist daher sehr wichtig, regelmäßig gesundes Wasser zu trinken und nicht erst bei einem trockenen Hals und sehr starken Durst.

Ein hoher Fleischkonsum ist ebenfalls gesundheitsschädlich und fördert die Entstehung zahlreicher Wohlstandserkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Osteoporose, Krebs etc.. Eine ausgewogene und vollwertige vegetarische Ernährung kann schon im Kindes- und Jugendalter den Grundstein für eine gesundheitsfördernde Ernährungsweise legen. Das Risiko für ernährungsbedingte Krankheiten werden dadurch enorm gesenkt. Eine vorwiegend vegetarische Kost könnte noch bei einem ganz anderen Problem helfen, nämlich auch bei der Rückbildung einer Fettleber. Die richtige Ernährungsweise, genügend Wasser trinken und Bewegung, schützen vor Erkrankungen der Leber und bilden nicht nur im Kindesalter, die Grundlage für ein gesundes und erfülltes Leben, bis ins hohe Alter.

Eltern wollen das Beste für Ihre Kinder und sie tragen die schwere Bürde der Verantwortung, das diese gesund und sicher aufwachsen.

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Quellen:

Süddeutsche Zeitung

Focus-online

T-online

 

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