Erkrankungen der Knochen – Osteoporose

Erkrankungen der Knochen – Osteoporose

Die meisten Erkrankungen der Knochen, Osteoporose entstehen, wenn die Knochenzellen nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden.

Die Knochen sind zwar das härteste und dichteste Gewebe in unserem Körper, aber dennoch sehr lebendig. Menschliche Knochen bestehen zu 20 Prozent aus Wasser, zu 30-40 Prozent aus organischen Material wie lebenden Zellen und zu 40-50 Prozent aus anorganischen Material wie Kalzium.

Die Erkrankungen der Knochen, Osteoporose treten dann auf, wenn das Wachstum neuen Knochengewebes mit dem Abbau von alten Knochengewebes nicht Schritt halten kann.

Gesunde Knochen sind das Ergebnis eines ständigen Gleichgewichts zwischen knochenbildenden Zellen und den knochenabbauenden Zellen. Bei Erkrankungen der Knochen, ist dieses Gleichgewicht nicht mehr vorhanden.

Dieses empfindliche Gleichgewicht wird gestört, wenn die Nährstoffversorgung unzureichend ist und infolgedessen sich die Produktion neuen Knochengewebes verlangsamt.

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Das Knochengewebe enthält eine Vielzahl von Blut- und Lymphgefäßen, sowie Nerven. Die Zellen, die für ein ausgewogenes Knochenwachstum zuständig sind, sind die Osteoblasten und die Osteoklasten. Osteoblasten, sind die Knochen-bildenden Zellen und die Osteoklasten, sind für den Abbau von Knochen-material zuständig. Das schwammartige Innengewebe der Knochen, in dem auch die roten und weißen Blutkörperchen gebildet werden, enthält rotes Knochenmark.

Wie Anfangs bereits erklärt, entstehen die Erkrankungen der Knochen, Osteoporose, wenn die Nährstoffversorgung der Knochenzellen nicht ausreichend funktioniert. Eine ausgewogene Gallensekretion spielt beispielsweise eine entscheidende Rolle für die Verdauung und Resorption wichtiger Mineralien, wie Kalzium, Magnesium und Zink, wichtige Bausteine für gesunde Knochen.

Bei einer allgemeinen Osteoporose, wird überschüssiges Kalzium von den Knochen rückresorbiert, was zum Anstieg des Kalziumspiegels im Blut und im Urin führt. Dadurch kann ein Mensch anfälliger dafür werden, Nierensteine zu bilden und möglicherweise ein Nierenversagen zu erleiden.

Überschüssiges Kalzium im Blut kann darüber hinaus, zu verkalkten Gallensteinen in der Gallenblase führen. Gallensteine reduzieren die Gallenproduktion erheblich.

Für die Resorption von Kalzium aus dem Dünndarm ist Galle unerlässlich. Steht zu wenig Galle zur Verfügung, entsteht ein Teufelskreis der zur weiteren Verkalkungen und verminderten Knochenaufbau führt.

Osteoporose – verminderte Kalziumzufuhr

Selbst wenn der Körper genügend Kalzium aus der Nahrung erhalten hat, wäre ein Großteil der aufgenommenen Mineralstoffe durch den Mangel an Gallenflüssigkeit nutzlos für die Knochenbildung. Gallensteine in der Leber verhindern auch, dass Abfallstoffe des Stoffwechsels und Toxine abgebaut werden. Dies führt dazu, dass übermäßige Mengen an Säuren im Blut verbleiben.

Um eine gefährliche Veränderung des Blut-pH-Wertes zu verhindern, zieht das Blut Mineralstoffe aus den Knochen und Zähnen. Irgendwann sind die Kalzium-Reserven des Körpers erschöpft und die Knochen-dichte oder Knochenmasse nimmt ab. Das kann nicht nur zu Brüchen der Knochen und Hüfte führen, sondern sogar zum Tod. In den Industrieländern, leiden mehr als die Hälfte aller Frauen über 50, an Erkrankungen der Knochen, an Osteoporose. Verschreibungspflichtige Arzneimittel, Kalzium-Präparate oder auch das trinken von Milch, als Kalzium-quelle, helfen nicht bei Osteoporose.

Eine Studie des National Institutes of Health der Universität von Kalifornien, veröffentlicht im American Journal of Clinical Nutrition (2001), kam zu dem Ergebnis, dass Frauen, die das meiste Eiweiß aus tierischen Nahrungsmitteln aufnahmen, eine 3-fach höhere Knochenschwundrate und eine 3,7-fach höhere Hüftfrakturrate aufwiesen als Frauen, die das meiste Eiweiß aus pflanzlichen Quellen bezogen.

Einer der Hauptgründe für die verminderte Verfügbarkeit von Kalzium im Körper, liegt an der verringerten Bildung von Gallenflüssigkeit. Der Grund dafür liegt in der Anhäufung von Gallensteinen in den Gallengängen der Leber. Ohne eine ausreichende Menge an Gallenflüssigkeit, können Mineralstoffe so auch Kalzium, nicht resorbiert, also aufgenommen werden.

Die Milch macht´s?

Es ist kaum möglich, das Fernsehen einzuschalten und nicht auf irgendeine Werbung zu stoßen, in der verbreitet wird, dass Milch zu stärkeren Knochen beiträgt. Aber stimmt das auch?

Für Menschen ist es ebenso artfremd, die Muttermilch von Kühen zu trinken, wie die Muttermilch von Ratten, Katzen, Hunden, Giraffen oder anderen Säugetieren. Die Natur hat die Muttermilch des Menschen für Menschenbabys geschaffen, die Muttermilch von Kühen für Kälber und so weiter.

Man sagt uns zum Beispiel, dass wir Milch trinken sollen, wenn wir an Kalziummangel leiden, da es viel Kalzium enthält. Verschwiegen wird, dass wir, um Milch-Kalzium verdauen und umwandeln zu können, zuerst den in Milch enthaltenen und stark säure-bildenden Phosphor neutralisieren müssen. Da in Milch mehr Phosphor als Kalzium enthalten ist, wird es den Knochen, Zähnen und Muskeln entzogen. Die logische Folge, es entsteht Kalziummangel.

Stark säurebildendes Phosphat ist praktisch in allen Lebensmitteln enthalten. Hauptsächlich jedoch in eiweißreichen Lebensmitteln wie Kuhmilch, Fleisch, Fisch und Eiern. In Form von Polyphosphaten (linear verknüpfte, kondensierte Phosphate) finden Phosphate als Lebensmittelzusatzstoffe in der Lebensmittelindustrie Verwendung.

Sie werden beispielsweise zum Enthärten von Wasser, als Schmelzsalz für Schmelzkäse  oder bei der Herstellung von Brühwürsten, oder Fischstäbchen verwendet. Auch in Cola-Getränken ist der Gehalt an Phosphat (in Form von Phosphorsäure) sehr hoch. Auch Kochsalz, das Natrium im Salz, fördert die Kalzium-Ausscheidung. Je mehr Kochsalz zugeführt wird, desto höher ist die Ausscheidung an Kalzium im Urin. Alternative wäre nicht raffiniertes Salz, wie Himalaja Salz zu verwenden, um Kalziummangel zu vermeiden.

Die Milchindustrie hat Schulen unterwandert, Sportstars, Prominente und Politiker gekauft und verfolgt dabei durchgehend einen, auf Profit statt auf die öffentliche Gesundheit, ausgerichteten Plan.

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Hilfe gegen Knochen-Krankheiten wie Osteoporose

Osteoporose ist eine furchtbare Krankheit und obwohl es Beweise dafür gibt, dass Milchkonsum sie nicht verhindert, garantiert das Weglassen von Milchprodukten auch nicht, dass Sie nicht auch davon betroffen sein werden. Und wenn Sie, wie die meisten Menschen, die kein Fleisch und keine Milchprodukte konsumieren, ein gesundes Körpergewicht aufweisen, sollten Sie sich auf jeden Fall um die Gesundheitserhaltung Ihrer Knochen Gedanken machen und etwas dafür tun.

Gerade, wenn man älter wird ist es wichtig, auf starke Knochen zu achten. Aber auch als junger Mensch kann man durch Unfälle, Stürze oder Krankheiten gezwungen sein, auf den Aufbau und Erhalt der Knochenmasse zu achten.

Knochen bestehen nicht nur aus Kalk, wie man denken könnte, das würde sie sehr spröde machen und wir würden uns wesentlich häufiger die Knochen brechen! Bestandteile, die wir über unsere Ernährung beeinflussen können sind unter anderem: Kollagen, Kalzium und Magnesium. Sind diese Bestandteile in der richtigen Menge im Knochen enthalten, ist er stabil, aber gleichzeitig flexibel und kann unseren Körper als „Gerüst“ stützen.

Muskeln stützen Knochen

Ohne unsere Muskeln würden wir zu einem großen Haufen Knochen zusammen fallen. Nur durch unsere Muskeln können wir uns aufrecht halten, uns bewegen. Zur richtigen Stabilität der Knochen und Gelenke tragen also auch unsere Muskeln bei. Ist unser Muskelapparat durch falsche Ernährung oder Bewegungsmangel schwach ausgebildet, kann es schnell durch Fehlbelastung zu Gelenkschäden und im schlimmsten Fall durch Fehlhaltung zu Verformung der Knochen kommen. Zu einem gesunden Knochenbau und Gelenkapparat gehört also immer auch ein stabiler Muskelapparat!

Wasserhaushalt im Körper

Der menschliche Körper besteht zu 75 Prozent aus Wasser und zu 25 Prozent aus Feststoffen. Damit wir den Körper mit Mineralstoffen versorgen, Abfallstoffe beseitigen, entgiften und eine Vielzahl anderer Prozesse des Körpers durchführen können, benötigen wir Wasser. Das Wasser sollte von sehr guter Qualität, sowie Schadstofffrei und Mineralreich sein. Vielfach gilt Wasser aber nicht mehr als wichtiger Nährstoff.

Ganze Bevölkerungsgruppen ersetzen das Lebenselixier Wasser, durch Tee, Kaffee, Alkohol, oder demineralisiertes Wasser. Viele Menschen verstehen nicht, dass das natürliche Durst-Signal des Körpers, der Schrei nach Mineral-reichem Wasser in guter Qualität ist. Stattdessen entscheiden sie sich für andere Getränke, im Glauben, den Wasserbedarf damit zu decken. Knochen-Krankheiten sind ebenfalls ein Ergebnis, von Wassermangel und Dehydration des Körpers. Unser Körper benötigt Wasser auch, um Abfallstoffe und Toxine auszuleiten und diese nicht im Körper abzulagern.

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Vitamin D gegen Knochen-Krankheiten

Die Intensität der Sonneneinstrahlung und der Aufenthalt im Freien, spielt eine wichtige Rolle und hilft nicht nur Knochen-Krankheiten vorzubeugen. So wird Kalzium nur mit genügend Vitamin D richtig in die Knochen eingebaut. Vitamin D wiederum kann von unserem Körper selbst gebildet werden, wenn wir uns wenigstens, eine halbe Stunde lang täglich im Freien aufhalten. Das fettlösliche Vitamin D, ist für einen ausgewogenen Stoffwechsel von Kalzium und Phosphor, für gesunde Knochen, unverzichtbar. Wenn Sie sich selten in der Sonne aufhalten, nehmen Sie auf jeden Fall ein Vitamin-D-Supplement oder essen Sie mit pflanzlichem Vitamin D2 angereicherte Lebensmittel.

Eine gesunde und saubere Leber

Die meisten Probleme mit der Knochendichte und Knochen-Krankheiten, entstehen aus ungenügender Gallensekretion. Zuwenig Gallenflüssigkeit bewirkt, unter anderem, eine schlechte Fettverdauung und eine ungenügende Kalziumzufuhr. Wenn Fett vom Körper nicht verdaut werden kann, wird auch kein Kalzium aufgenommen, was im Blut zu Mangelerscheinungen führt.

Das häufigste, aber selten anerkannte Gesundheitsproblem heutzutage ist, die Verstopfung der Gallengänge der Leber durch Gallensteine. Die Gallengänge der Leber von Gallensteinen zu befreien, ist eines der wichtigsten und stärksten Verfahren, das Sie anwenden können, um Ihre Gesundheit zu verbessern und sich zu heilen. Sie können Leberreinigungen, auch ohne ärztliche Hilfe, ganz alleine durchführen und sich somit „natürlich entgiften“.

Ernährungsweise

Gegen Knochen-Krankheiten hilft natürlich auch eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise. Folgende Lebensmittel sind reich an Kalzium und helfen ihnen, bei Knochen-Krankheiten:

  • Hülsenfrüchte Weiße Kernbohnen (Hülsenfrüchte und Saaten können Sie vor dem Kochen/Verzehr über Nacht in Wasser einweichen. Auf diese Weise verringern Sie den Phytinsäuregehalt und können folglich die Bioverfügbarkeit des Kalziums aus diesen Lebensmitteln erhöhen. Auch die Kochzeit verkürzt sich durch das Einweichen natürlich enorm.)
  • grünes Gemüse (z.B. Broccoli, Mangold, Fenchel, Grünkohl, Lauch, Spinat)
  • Brokkoli, gedämpft
  • Brennnessel, gedämpft (wie Spinat zubereitet)
  • Auch aus reinem Quellwasser wird Kalzium gut resorbiert (ähnlich gut oder sogar besser als aus Milchprodukten), so dass ein Kalzium-haltiges natürliches Wasser – das über den Tag verteilt getrunken wird – ganz enorm zur optimalen Kalzium-Versorgung beitragen kann.
  • Gersten-, Dinkel- oder Weizengras und nehmen diese längst täglich ein? Damit versorgen Sie sich mit einer weiteren Portion Kalzium.
  • Chiasamen (10 Min. eingeweicht und z. B. mit Früchten gemixt)
  • Sesam (z. B. im Brot, im Müsli oder als Sesammilch)
  • Mandeln (z. B. als Mandelmilch, Mandelkäse oder zum Knabbern)
  • Haselnüsse
  • Mohn (z. B. im basischen Kuchen oder gemixt in einem Shake)

Nahrungsmittel meiden, die Knochen-Krankheiten, Osteoporose fördern

  • Tierisches Eiweiß: Es verhindert die optimale Einlagerung von Kalzium in den Knochen.
  • Alkoholkonsums einschränken: Alkohol ist Gift für die Zellen, die die Knochen bilden, und hemmt die Aufnahme von Kalzium.
  • Demineralisiertes Trinkwasser: entzieht, durch den Bedarf sich zu sättigen, dem Körper lebensnotwendige Mineralien.
  • Kochsalz-konsum einschränken: Natrium spült Kalzium aus den Knochen. Nehmen Sie bitte Himalaja Salz.

Eine steigende Anzahl von Ärzten und Frauen erkennen, dass Fleisch, Milch und Käse, Fertigsuppen und -desserts, kohlensäurehaltige Getränke, Zucker und andere Stimulanzien wie Koffein und Tabak, Alkohol, Schokolade, demineralisiertes Trinkwasser den Knochen schneller Kalzium und andere Mineralstoffe entziehen, als sie vom Körper aufgenommen oder synthetisiert werden können. Der Konsum solcher „Lebensmittel“ trägt stärker zu Knochen-Krankheiten, Osteoporose bei, als sie bisher sicherlich annahmen, oder?

Wir freuen uns über Ihre Kommentare und Erfahrungsberichte, zu Kalziummangel, Osteoporose, Erkrankungen der Knochen. Schreiben Sie uns…

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Für auftretende Fragen steht Ihnen das Team der Wasserklinik gerne zur Verfügung.

Telefonisch unter +49 (30) 68910250

Mail: team@wasserklinik.com

Quellen

Andreas Moritz: Die wundersame Leber- und Gallenblasenreinigung

peta.de

zentrum-der-gesundheit

Jameda

2 Comments

  • Fuzzy

    Reply Reply 16. Dezember 2017

    Warum der Hinweis auf sauteueres Modesalz,wenn imm wesentlich billigeren Meersalz alle gewünschten Mineralstoffe enthalten sind???

    • Jürgen Kroll

      Reply Reply 6. Januar 2018

      Ganz einfach, weil die Meere heutzutage leider verseucht sind, somit auch das gewonnene Meersalz. Das gewonnene Himalaja Salz, stammt noch aus dem Ur-Ozean der vor Millionen von Jahren austrocknete und ist somit frei von Schadstoffen.

      Mit freundlicher Empfehlung
      Team Wasserklinik

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