Krankenhauskeime

Bakterielle Infektion durch Krankenhauskeime

Eine bakterielle Infektion, auch durch Krankenhauskeime, ist ein völlig normales Phänomen. Wir können dies in der Natur überall dort beobachten, wo etwas zersetzt werden muss. Krankenhauskeime, Bakterien, Viren, greifen niemals etwas an, also infizieren es, das so rein, so vital und gesund ist wie eine am Baum hängende frische, intakte Frucht. Erst wenn das Obst überreif ist, nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden kann oder zu Boden fällt, nehmen Bakterien Ihre Aufräumarbeiten auf.

Wenn Bakterien Nahrungsmittel oder Fleisch zersetzen, bilden sie Giftstoffe. Diese Toxine sind leicht an Ihrem unangenehmen und fauligen oder säuerlichen Geruch zu erkennen. Etwas sehr Ähnliches findet in unserem Körper statt, wenn sich Bakterien im Darm, an unverdauter Kost zu schaffen machen. Spielt sich dies Tag für Tag und Monat für Monat in unserem Körper ab, dann führen die dabei entstehenden Giftstoffe unweigerlich zum Auftreten von Krankheitssymptomen.

Bakterielle Infektion durch geschwächtes Immunsystem

Bakterielle Infektionen durch Krankenhauskeime oder auch Virale Infektionen treten meistens nur dann auf, wenn unser Immunsystem geschwächt ist. Das Immunsystem hat eine große Bedeutung für die körperliche Unversehrtheit jedes einzelnen Lebewesen. Es sind praktisch alle Organismen ständig den Umwelteinflüssen ausgesetzt und einige dieser Einflüsse stellen eine Bedrohung dar. Wenn schädliche Mikroorganismen in unseren Körper eindringen, kann dies zu Störungen des Systems und Krankheiten führen.

Krankenhauskeime und der Einsatz von Antibiotika

Eine kleine Verletzung, eine harmlose Infektion – schon bald könnten solche bisher leicht heilbaren Erkrankungen tödlich enden. Die WHO warnt davor, dass Bakterien immer öfter resistent gegenüber Antibiotika werden. Bakterielle Infektionskrankheiten könnten wie vor der Entdeckung der Antibiotika wieder etlichen Menschen den Tod bringen. Die globale Zunahme der Resistenzen sei eine der Hauptgefahren für die Gesundheit. „Es geschieht genau jetzt in jeder Region der Welt und kann jeden treffen, in jeder Altersgruppe, in jedem Land“, so hieß es weiter aus Kreisen der WHO.

Nosokomiale Infektion

Bei einer bakteriellen Infektion durch Krankenhauskeime, spricht man von „Nosokomiale Infektionen“. Der Begriff „Nosokomiale Infektionen“ bezeichnet Infektionen, die sich ein Mensch in einer Einrichtung des Gesundheitswesens zuzieht. Laut Definition werden alle Infektionen, die 48 Stunden oder später nach der Aufnahme in die Klinik festgestellt werden, als nosokomial eingestuft.

Resistente Bakterien sind vor allem für Menschen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich. Besonders betroffen sind „Intensivpatienten, Organtransplantierte, Frühgeburten und Verbrennungsopfer. Auch beatmete Patienten oder solche mit Blasen- und Venenkatheter“ teilen das Risiko, sich mit Krankenhauskeime zu infizieren. Viele Operationen und Eingriffe sind ohne wirksame Antibiotika, in ihrer jetzigen Form, unmöglich. Immer häufiger aber versagen bei bestimmten Erregern gleich mehrere der Substanzen. Die Liste der Antibiotika, die – noch – gegen solche Multi-resistenten Keime wirken, wird immer kürzer.

Geschichte der Krankenhauskeime

„Kann es wohl ein größeren Widerspruch geben als eine Spitalkrankheit?

Ein Übel, welches man erst bekommt, wo man sein eigenes loszuwerden gedenkt“

(Johann Peter Frank, 1745-1821)

Antibiotika Resistente Bakterien

Resistent bedeutet widerstandsfähig. Als resistente Erreger bezeichnet man solche Krankheitskeime, die eine Widerstandsfähigkeit gegen die zur Behandlung der Infektion eingesetzten Medikamente entwickelt haben. Die Entwicklung einer solchen Resistenz folgt den Mechanismen der Evolutionsbiologie. Das bedeutet, Organismen, die sich am besten den äußeren Bedingungen anpassen können, sind am überlebenstüchtigsten und vermehren sich am stärksten. Das gilt auch für Bakterien.

Mitunter kommt es vor, dass vereinzelte Bakterien durch zufällige Veränderungen in ihrem Erbgut weniger empfindlich auf das gegen sie angewandte Antibiotikum reagieren. Sie überleben die Therapie, vermehren sich und geben ihre Unempfindlichkeit an die nächste Bakteriengeneration weiter. Durch den vermehrten Einsatz von Antibiotika bei Mensch und Tier in den letzten Jahren sowie durch fehlerhafte Anwendung von Antibiotika durch die Patienten (insbesondere zu kurze Einnahmedauer) haben sich einige Bakterien so verändert, dass sie gegen fast alle der gängigen Antibiotika resistent geworden sind: Sie sind multiresistent.

Berliner Morgenpost zum Einsatz von Antibiotika

Zum Antibiotika-Einsatz gegen eine bakterielle Infektion, schrieb die Berliner Morgenpost am 05.08.2016 folgendes: Das Gros der niedergelassenen Ärzte in Deutschland verschreibt viel zu leichtfertig Antibiotika. Mehr als 95 Prozent der im ambulanten Bereich anfallenden Antibiotika-Rezepte werden offenbar auf Verdacht ausgestellt. Ob die verordneten Medikamente den Erkrankten helfen oder ihnen eher schaden, wird von den wenigsten Medizinern vorab überprüft. Ein wissenschaftlicher Wirksamkeitstest, wird weitgehend ignoriert.

Multiresistente Erreger sind meist weder aggressiver noch verursachen sie häufiger Infektionen als die ursprünglichen Bakterienstämme. Sie sind deshalb gefährlich, weil im Falle einer Infektion ein Großteil der Medikamente wirkungslos ist.

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Trinkwasser, Krankenhauskeime und bakterielle Infektion

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Tödliche Krankenhauskeime - Neue Gefahren!

Jedes Jahr infizieren sich in Deutschland eine Million Menschen mit Krankenhauskeimen, bis zu 40.000 von ihnen sterben daran, schätzt die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene. Eine große Zahl dieser gefährlichen Keime ist multiresistent - und kaum ein Antibiotikum kann etwas gegen sie ausrichten.

Für Frühgeborene und Kleinkinder ein besonderes Risiko, ihr Körper reagiert weitaus anfälliger auf die Infektionen, da ein funktionierendes Immunsystem sich erst im Aufbau befindet.

Für viele Überlebende endet ihr Leidensweg nie, sie werden chronisch krank, sind berufsunfähig oder leiden an dauerhaften Schmerzen. Und die Bedrohung wächst: Bald könnte es mehr Tote durch Keime als durch Krebs geben. Weitere Gefahren drohen durch neue "Superkeime", die jetzt erstmals in Europa nachgewiesen wurden und gegen die derzeit kein Antibiotikum hilft.

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Fazit zur bakteriellen Infektion:

Entgiften Sie Ihren Körper auf ganz natürliche Weise und stärken Sie dadurch Ihr Immunsystem.

Grundlage für eine erfolgreiche Entgiftung und für ein starkes Immunsystem, ist eine ausreichende Versorgung Ihres Körpers, mit mineralstoffreichem und schadstofffreiem Trinkwasser. Achten Sie darauf, dass das reine Trinkwasser einen leicht basischen pH-Wert (ab pH 7) aufweist. Es gibt Trinkwasser-Aufbereitungs-Systeme, die aus gewöhnlichem Leitungswasser, Trinkwasser in Quellenwasser-Qualität mit leicht basischem pH-Wert herstellen. Mit einer ausreichenden Wasserversorgung ermöglichen Sie Ihrem Körper, einen reibungslosen Ablauf diverser Funktionen.

Ein mit reinem und schadstofffreiem Wasser versorgter Organismus, ist in der Lage, entzündungsfördernde Giftstoffe aus Ihrem Körper auszuleiten. Zeitgleich werden Nieren und Harnwege durchspült und entgiftet. Auch das Lymphsystem wird, mit ausreichend reinem mineralstoffreichem Trinkwasser, gereinigt und beugt somit Entzündungen vor. Meiden Sie in jedem Fall mit Schadstoffen belastetes Leitungswasser und handelsübliches Mineralwasser in Plastikflaschen.

Achten Sie auf eine gesunde, leicht basenüberschüssige Ernährung und meiden Sie Zucker, Süßstoffe, zuviel tierische Eiweiße und gebratene Speisen. Und bitte, bleiben Sie gesund... 🙂

Ein starkes Immunsystem, finden wir in einem gesunden Darm

Ein großer Teil unseres Immunsystems hat seinen Sitz im Darm und wird durch die Darmbakterien gesteuert. Ein mikrobisches Ungleichgewicht, wenn die Anzahl der schädigenden Mikroorganismen die Anzahl der nützlichen Bakterien übersteigt, wird mit erhöhter Entzündungsgefahr und dem Risiko von vielen Krankheiten in Verbindung gebracht.

Probiotische Nahrungsmittel wie Kimchi (Chinakohl), Sauerkraut, Kombucha, Joghurt oder Kefir können eine Harmonisierung der Darmflora unterstützen. Sie sollen sämtliche Körperfunktionen der Verdauung, der kognitiven Leistungen und des Drüsensystems verbessern. Außerdem sollen probiotische Lebensmittel gute Laune machen!

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Quelle:

http://www.morgenpost.de/politik/

https://www.merkur.de/leben/gesundheit

http://www.xing-news

http://daserste.ndr.de/beckmann

http://www.multiresistente-erreger.de/was-sind-mre.html

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