Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse

Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse

Naehrstoffgehalt-von-Obst-und-GemueseWenn wir vom Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse sprechen und uns die Werbung für Vitamin- und Mineralstoff-Präparate anschauen, so  wird uns der Eindruck vermittelt, dass Nahrungsergänzungsmittel für eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen in der heutigen Ernährung notwendig sind, weil die verfügbaren pflanzlichen Lebensmittel im Vergleich zu früher, weniger Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung seien die Böden an Nährstoffen verarmt, da sich die Böden und landwirtschaftlich genutzten Äcker, nicht mehr auf natürliche Weise erholen können. Die Pflanzen, die auf diesen Böden wachsen, enthielten somit auch weniger Nährstoffe.

Das Pflanzengift Ethephon als Wachstumsregulator

Diese „Verarmung“ an Nährstoffen von Obst und Gemüse sowie von Pflanzen und Kräuter werden nicht nur vom Boden, sondern auch von vielen anderen Faktoren wie z. B. der Sorte, dem Standort, den Klimaveränderungen, der Anbauform, dem Erntezeitpunkt, Reifegrad, Transport und der vergleichsweise langen Lagerung von „frischen Obst und Gemüse“ in den Supermärkten, sowie auch dem Einsatz von Pestiziden zur Düngung der ausgelaugten Böden und zur Steigerung des Wachstumsprozesses zum Beispiel mit dem Pestizid Ethephon beeinflusst.

Zur Beschleunigung des Reifeprozesses wird, unter anderem, ein giftiges Pestizid namens Ethephon eingesetzt. „Als Wachstumsregulator zählt Ethephon zu den systemischen Pestiziden, die von innen wirken. Es wird auf die unreifen Früchte gesprüht und dringt tief ins Fruchtfleisch ein. Das Problem: Nach der Ernte kann die Chemikalie nicht mehr abgewaschen werden. So kann sich der Verbraucher nicht schützen.“ (Auszug aus einem Gastbeitrag – Greenpeace e.V.)

Obst und Gemüse enthält weniger Vitalstoffe

Der Nährstoffgehalt von frischem Obst und Gemüse enthält weniger Vitalstoffe als noch vor 50 Jahren Die Welt-Gesundheits-Organisation dazu: 7 bis 9 Portionen an Obst und Gemüse pro Tag sollen, laut aktueller Empfehlungen der „Ernährungsexperten“ der WHO, den Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen decken.

Das ist falsch, denn der Nährstoffgehalt im Obst und Gemüse enthält weniger Vitalstoffe als noch vor 50 Jahren. Studien haben dies schon vor Jahren widerlegt und eine aktuelle amerikanische Studie bestätigt es wieder: Der Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse ist längst nicht mehr so wie früher. Zumindest, wenn es nach den Forschern des Imperial College London geht. Sie empfehlen, die Tagesdosis zu erhöhen und zwar auf 10 Portionen. Auf diese Weise könnten laut ihrer Einschätzung bis zu 7,8 Millionen vorzeitige Todesfälle weltweit pro Jahr verhindert werden.

Zehn Portionen Obst und Gemüse pro Tag!?

Viele von uns schaffen noch nicht mal fünf. Dabei wirkt sich ein vermehrter Obst- und Gemüsekonsum signifikant auf unser Wohlbefinden aus.

Machen wir es konkreter: Essen wir 800 Gramm Obst und Gemüse am Tag - das entspricht ungefähr 10 Portionen - reduzieren wir das Risiko von Herzerkrankungen um 24 Prozent, das Schlaganfallrisiko um 33 Prozent, Herz-Kreislauf-Erkrankungen können um bis zu 28 Prozent verringert werden, das Krebsrisiko um 13 Prozent und das Sterberisiko um ganze 31 Prozent.

Nährstoffe im Trinkwasser

 

"Wir nehmen einen Großteil an Mineralien bereits über unser Trinkwasser auf, nur reicht dass nicht aus, wir brauchen zusätzlich den Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse um unseren Bedarf an Mineralien und Vitalstoffen zu decken".

Laut einer aktuellen Untersuchung fällt der Gehalt an Vitalstoffen seit den 70er-Jahren rapide ab. Der Verlust von Vitamin A bei Äpfeln beträgt 41 Prozent. Paprika hat um 31 Prozent weniger Vitamin C und Brokkoli nur noch die Hälfte an Eisen.

Beim Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse hat Blumenkohl heute nur noch halb so viel Vitamin C, B1 und B2 als noch vor 40 Jahren. Ausgelaugte und mit Schadstoffen belastete Böden in der Landwirtschaft, führen zu einem drastischen Verlust an Mineralstoffen und Vitaminen in der Nahrung.

Biochemiker Jörg Birkmayer – Mangel an Magnesium

„Der Mangel an Magnesium in der heutigen Ernährung ist auffallend“, bestätigt Arzt und Biochemiker Jörg Birkmayer. Umso-mehr dürfen wir nicht auf die Aufnahme von Mineralien aus dem Trinkwasser verzichten. Wasser-Aufbereitungsanlagen wie Destillier-Geräte oder Umkehrosmose-Anlagen, sind insofern gesundheitlich durchaus bedenklich, da sie dem Wasser alle Mineralien entziehen. Das entmilitarisierte Wasser ist biophysikalisch betrachtet, „totes Wasser“ und enthält keine Elektrolyte mehr, die dem Wasser eine Ladung geben, die es lebendig machen.

Zum Nährstoffgehalt in Obst und Gemüse äußert sich der US-Mediziner Al Sears wie folgt:

„Sie müssen heute zehnmal so viel Obst und Gemüse essen, um die gleiche Menge an Vitaminen und Mineralstoffen wie vor 50 Jahren zu bekommen“.

Wem das zu viel erscheint, muss zu diversen Nahrungsergänzungsmitteln und Vitamin-Säften greifen. Achten Sie dabei auf Qualität… Hilfreich und, als eines der gesündesten Lebensmittel bekannt, ist Gerstengras-Saft.

Vergleich von Studien aus den Jahren 1985, 1996 und 2002 – zum Verlust des Nährstoffgehaltes von Obst und Gemüse

Mineralien und Vitamine in mg je 100g Lebensmitteluntersuchte InhaltsstoffeErgebnis
1985
Ergebnis
1996
Ergebnis
2002
Verlust
1985-1996
Verlust
1985-2002
MöhrenCalcium
Magnesium
37
21
31
9
28
6
-17 %
-57 %
-24 %
-75 %

Der Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse, besonders Äpfel normalisieren den Cholesterinspiegel und verringern das Schlaganfall-, sowie Krebs- und Diabetes Typ 2 – Risiko. Eine kürzlich durchgeführte Studie zeigte, dass Menschen die Äpfel essen, unter einer geringeren Wahrscheinlichkeit leiden, das metabolische Syndrom zu entwickeln. Das metabolische Syndrom gilt als der entscheidende Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es liegt vor wenn mindestens 3 der genannten Risikofaktoren vorliegen: erhöhter Taillenumfang, veränderte Blutfettwerte, erhöhter Blutdruck, sowie erhöhter Nüchtern-Blutzucker.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Herzinsuffizienz, koronare Herzerkrankung und Herzinfarkt, zählen zu den häufigsten Krankheiten und sind in Deutschland die Todesursache Nr. 1. Deshalb sind die rechtzeitige Vorbeugung, Erkennung und Behandlung besonders wichtig.

Lebensnotwendige Mineralstoffe

Mineralien und Vitamine in mg je 100g Lebensmitteluntersuchte InhaltsstoffeErgebnis
1985
Ergebnis
1996
Ergebnis
2002
Verlust
1985-1996
Verlust
1985-2002
BrokkoliCalcium
Folsäure
Magnesium
103
47
24
33
23
18
28
18
11
-68 %
-52 %
-25 %

-73 %
-62 %
-55 %

BohnenCalcium
Folsäure
Magnesium
Vitamin B6
56
39
26
140
34
34
22
55
22
30
18
32
-38 %
-12 %
-15 %
-61 %
-51 %
-23 %
-31 %
-77 %
KartoffelnCalcium
Magnesium
14
27
4
18
3
14
-70 %
-33 %
-78 %
-48 %
SpinatMagnesium
Vitamin C
62
51
19
21
15
18
-68 %
-58 %
-76 %
-65 %

Der Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse

Mineralstoffe (irrtümlich auch als Mineralien oder Minerale bezeichnet) sind anorganische Substanzen, die im Organismus wichtige Funktionen haben. Genau wie meisten Vitamine können sie nicht vom Körper produziert werden und müssen über die Nahrung oder das Trinkwasser aufgenommen werden.

Mineralstoffe, die in größeren Mengen im Körper benötigt werden sind Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Chlorid. Diese Mineralstoffe werden auch als Elektrolyte bezeichnet.

Elektrolyte haben unter anderem eine wichtige Funktion für den Wasserhaushalt des Körpers, wobei Natrium dabei die Hauptbedeutung zukommt. Natrium hat im Körper zahlreiche Aufgaben, z.B. ist es wichtig für den Wasserhaushalt des Körpers. Außerdem spielt Natrium eine Rolle beim Transport von Glucose und kleinste Eiweißbausteine (Aminosäuren) durch die Zellwand. Die meisten Menschen nehmen zuviel Natrium, z.B. in Form von Kochsalz (Natriumchlorid), zu sich.

Symptome von Mineralstoffmangel

Die Symptome von Mineralstoffmangel sind je nach Unterversorgung mit einem bestimmten Mineralstoff sehr unterschiedlich. In den allermeisten Fällen sind sie auch nicht auf Anhieb als Krankheitszeichen erkennbar. Mineralstoffmangel verursacht normalerweise zunächst einfache Befindlichkeitsstörungen wie Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Schwächegefühle, Kopfschmerzen oder Schwindel. Bei ausgeprägtem Mangel an bestimmten Mineralstoffen kann es aber zu sehr ernsten Symptomen wie Herzrhythmusstörungen, Blutmangel (Anämie) oder Sehstörungen kommen. Kaliummangel beispielsweise führt insbesondere bei älteren Menschen nicht selten zu Lähmungen, Bewusstseinsstörungen, Bewusstseinsverlust und Koma.

Der Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse, zum Beispiel Möhren sind gut für die Augen, heißt es. Wahr daran ist: Karotten enthalten viel Beta-Carotin oder Provitamin A, also die Vorstufe von Vitamin A. Dieses spielt eine große Rolle für Infekt-Abwehr, Wachstum, Haut, Schleimhäute und das Seh-vermögen. Denn Beta-Carotin liefert einen Grundbaustein für unsere Netzhaut. Enthalten ist es unter anderem in Karotten, nach denen es benannt ist. Im Körper wird das Karotin aus den Möhren zu Vitamin A umgewandelt. Fehlt Vitamin A in der Netzhaut, ist Nachtblindheit die Folge.

Der verarmte Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse macht sich auch bereits bei Säuglingen, die nicht mehr ausreichend gestillt werden, bemerklich. Hier kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Säuglinge haben nur geringe Vitamin-A-Reserven. Auch Kinder mit häufigen Infekten und Masern sowie ältere Menschen sind potenziell gefährdet. Ihnen kann eine Carotin-reiche Ernährung mit vielen Karotten helfen.

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Mangelerscheinungen durch fehlende Nährstoffe

Kinder und Jugendliche im Wachstum befindlich, sowie stillende und schwangere Frauen haben einen höheren Bedarf an Nährstoffen. Damit der menschliche Körper mit all seinen Zellen, Geweben und Organen optimal funktionieren kann, benötigt er Bausteine und Energie. Diese Bausteine und Energie müssen ihm in regelmäßigen Abständen mit der Nahrung zugeführt werden. Damit der Baustein- und Energie-Bedarf des Körpers gedeckt werden kann, muss die Nahrung genügend Vitamin- und Mineralstoffe enthalten.

Zu den Grundnährstoffen gehören die Kohlenhydrate, die Fette, die Eiweiße (Proteine), die Nahrungsfasern (Ballaststoffe), die Vitamine, die Spurenelemente und die Elektrolyte. Diese Nahrungsbestandteile muss der menschliche Körper in regelmäßigen Abständen mit der Nahrung aufnehmen, da er sie als Bausteine und Energie benötigt. Nur dank regelmäßiger und ausreichender Zufuhr von Bausteinen und Energie in Form all dieser Nahrungsbestandteile kann der Körper mit allen seinen Zellen, Geweben und Organen optimal zusammenarbeiten, reibungslos funktionieren und gesund bleiben.

Erhält der Körper keine ausreichende Menge aller Nahrungsbestandteile, um seinen Bedarf zu decken, erhält er zu wenig einzelner, mehrerer oder aller Nahrungsbestandteile, hat er einen Mangel an Bausteinen und/oder Energie. Es wird dabei von einer Mangelernährung gesprochen. In der Folge kann der Körper mit seinen Zellen, Geweben und Organen nicht mehr optimal funktionieren. Abläufe im Körper können dadurch gestört werden, Übersäuerung und Krankheiten mit einer breiten Palette an Beschwerden können im Bereich aller Gewebe und Organe des Körpers auftreten.

Der Nährstoffgehalt von Bananen

Mineralien und Vitamine in mg je 100g Lebensmitteluntersuchte InhaltsstoffeErgebnis
1985
Ergebnis
1996
Ergebnis
2002
Verlust
1985-1996
Verlust
1985-2002
BananeCalzium
Folsäure
Magnesium
Vitamin B6
Kalium
8
23
31
330
420
7
3
27
22
327
7
5
24
18
-*
-12 %
-84 %
-13 %
-92 %
-24 %
-12 %
-79 %
-23 %
-95 %

Bananen sind hervorragende Energiequellen

Weil sie so reichlich Vitamine und Mineralien enthalten, sind Bananen eine enorme Quelle natürlicher Energie. Mit nur zwei Bananen werden Sie mit ausreichend Energie versorgen, um anderthalb Stunden lang Sport zu treiben. Bananen eignen sich auch hervorragend für die Zeit nach dem Mittagessen, wenn Sie sich müde und abgespannt fühlen.

Anstatt koffeinhaltige Getränke zu sich zu nehmen oder einen süßen Snack zu essen, versorgen Bananen Sie mit Energie, die länger vorhält und nicht den starken Abfall nach sich zieht wie es bei Koffein der Fall ist.

Der Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse, dient als natürliche Energiequelle

Weil sie reich an Kalium sind, helfen Bananen dem Blutkreislauf, Sauerstoff an das Gehirn weiterzuleiten. Dadurch wird auch ein regelmäßiger Herzschlag aufrechterhalten und der Wasserhaushalt des Körpers bleibt im Gleichgewicht. Kalium hilft auch, Schlaganfälle zu verhindern und den Blutdruck zu regulieren, weil es positive Auswirkungen auf den Kreislauf hat.

Bananen haben doppelt so viele Kohlenhydrate als Äpfel, fünfmal so viel Vitamin A und Eisen und dreimal so viel Phosphor. Außerdem sind Bananen reich an Kalium und natürlichen Zuckerarten. Alle diese Faktoren zusammengenommen machen die Banane zu einem „Super-Lebensmittel“-  das ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden täglichen Ernährung ist.

Vitamin-A-Quellen in Gemüsesorten

Besonders ergiebige Nährstoffe, sowie Vitamin-A-Quellen, sind Leber und grün-gefärbte Gemüse. Hierbei handelt es sich um schwefelhaltige Verbindungen, die als natürliche Antibiotika wirken und früher als Vitamin U bezeichnet wurden. Allerdings sind die Glucosinolate hitzeempfindlich und werden durch kochen zerstört – also bitte als Rohkost servieren.

Rund 120 verschiedene Arten Glucosinolate sind bekannt. Sie unterscheiden sich nur hinsichtlich der Aglykon Reste. Der Stoff hat krebshemmende Wirkstoffe und wirkt antibakteriell. In Mitteleuropa kommen Glucosinolate bei Kreuzblütlern hauptsächlich vor. Desweiteren ist es bei Kaperngewächsen bekannt und auch bei Wolfsmilchgewächsen.

Vorkommen von Glucosinolate

Das Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler: Glucosinolate, sind insbesondere bei Kaperngewächsen, Kohlarten, wie Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Blumenkohl, Rettich, Garten- und Kapuzinerkresse, Brunnenkresse und sämtlichen Senfarten reichlich vorhanden.

Glucosinolate und seine Abbauprodukte besitzen antioxidative Eigenschaften, die dazu beitragen können, einigen Krebsarten wie z.B. Brust-, Prostata-, Dickdarm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs vorzubeugen bzw. deren Entwicklung zu hemmen.

Medizinische Wirkungsweise

Glucosinolate werden krebshemmende Eigenschaften zugesprochen. Dies ist allerdings abhängig von der Art und dem Zeitpunkt des Verzehrs. Entstehen bösartige Zellen, kann dies bereits in der Entstehungsphase durch Glucosinolate gehemmt werden, indem bestimmte Phase-I-Enzyme, die für eine Giftung verantwortlich sind, gehemmt und Phase-II-Enzyme, die die Ausscheidung fördern, induziert werden. Die verschiedenen Verbindungen wirken synergistisch, d.h. besser als die einzelnen, isolierten Substanzen. Es wird vermutet dass die Senföle massiv zur antioxidativen Wirkung beitragen. Der Effekt der Glucosinolate ist phytoestrogen, somit kann die Entstehung von Tumoren bei Brust – und Prostatakrebs gehemmt werden.

Die Senföle aus Kresse und Meerrettich können das Wachstum der Bakterien und Pilze vermindern. Besonders bei Harnwegsinfekten kann dies vorteilhaft sein. Die Effekte spürt der Mensch allerdings kaum, denn über die Nahrung können solch große Mengen nicht erreicht werden. Die Jodzufuhr sollte allerdings täglich ausreichend sein. Rettich oder Kressesaft sollte nicht konzentriert zubereitet werden, dadurch wirken sie schleimhautreizend. Sie sind lieber verdünnt aufzunehmen.

Nährstoff-quelle Beeren

Mineralien und Vitamine in mg je 100g Lebensmitteluntersuchte InhaltsstoffeErgebnis
1985
Ergebnis
1996
Ergebnis
2002
Verlust
1985-1996
Verlust
1985-2002
ErdbeerenCalzium
Vitamin C
21
60
18
13
12
8
-14 %
-67 %
-43 %
-87 %

Der Nährstoffgehalt von Obst und GemüseNährstoff-quelle Beeren gelten als kleine Kraftpakete und schützen den Körper vor freien Radikalen, die Schäden in der      Zellmembran und in der DNS anrichten können und im Alter zu chronischen Krankheiten führen. Neben Antioxidantien wie  Vitamin C und E, enthalten Blaubeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Heidelbeeren Anthocyane und Phenole, die  antioxidative Eigenschaften beinhalten.

In einer Studie haben Forscher herausgefunden, dass durch den täglichen Verzehr von einer Portion Heidelbeeren, eine Verbesserung der motorischen Fähigkeiten von 5 bis 6 % möglich ist.

Beeren stellen dem Körper eine Menge an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen zur Verfügung. Sie sind reich an Vitamin D, Folsäure und Mangan. Sie beinhalten ausserdem krebsbekämpfende Carotenoide, Tannine, sowie Quercetin und augenschützendes Lutein. Und genau wie bei den Äpfeln, sind die Beerensamen eine ertragsreiche Quelle für Vitamin B 17.

Fazit zum Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse:

Wir können feststellen, das gerade wegen des verringerten Nährstoffgehaltes von Obst und Gemüse, es enorm wichtig ist Mineralien, Vitalstoffe, Spurenelemente etc. zur Deckung des täglichen Bedarfs zusätzlich aufzunehmen.

Nicht außer Acht zu lassen ist dabei, die tägliche Aufnahme von Mineralien über die „Quelle allen Lebens“ unserem Trinkwasser, denn reines und schadstofffreies Trinkwasser ist der wichtigste Baustein unseres Körpers und liefert uns einen Großteil an lebensnotwendigen Mineralien und Spurenelementen –  und das, seit der Entstehung des Lebens vor Millionen von Jahren. Meiden Sie Trinkwasser, dem mit technischer Hilfe, lebensnotwendige Mineralien entzogen wurden. Nicht nur, kommt es hier zu einer pH-Wert Verschiebung in den sauren Bereich, sondern dem entmineralisiertem Wasser fehlt auch, lebensnotwendiger Schwefel.

"Daran hat sich auch bis zum heutigen Tage nichts geändert sondern nur die Tatsache, dass wir Wachstums-bedingt mehr Mineralien benötigen als zu einer Zeit, in der wir noch im Wasser lebten – im äußerst Mineralreichen Fruchtwasser"…

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Studien im Zusammenhang, mit dem Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse:

Hyson D. The Health Benefits of Fruits and Vegetables: A Scientific Overview for Health Professionals. Wilmington, DE: Produce for Better Health Foundation, 2002.

U.S. Department of Health and Human Services and U.S. Department of Agriculture. Dietary Guidelines for Americans, 2005. 6th Edition, Washington DC: U.S. Government Printing Office, 2005.

Casagrande SS, Wang Y, Anderson C, et al. Have Americans increased their fruit and vegetable intake? The trends between 1988 and 2002. Am J Prev Med 2007;32(4): 257−63.

Mayer A-M. Historical changes in the mineral content of fruits and vegetables. Brit Food J1997; 96(6):207−11.

Christian J. Charts: Nutrient changes in vegetables and fruits, 1951 to 1999. CTV.ca News 2002.

Davis DR, Epp MD, Riordan HD. Changes in USDA Food Composition for 43 Garden Crops, 1950 to 1999. J Am C Nutr 2004; 23(6):669−82.

Thomas D. A study on the mineral depletion of the foods available to us as a nation over the period 1940 to 1991. Nutr Health 2003;17(2):85−115.

Souci SW, Fachmann W, Kraut H. Food Composition and Nutrition Tables. 6th Edition, Boca Raton, FL: CRC Press, 2000.

Quellen:

Quellen: 1985 Pharmakonzern Geigy (Schweiz), 1996/2002 Lebensmittellabor Karlsruhe/Sanatorium Oberthal

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/obst-gemuese-verlieren-a-naehrstoffen

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/naehrstoffreiche-lebensmittel.html

http://www.fruchtkontor.de/Wissen/Eintrage/2013/1/1_Die_Banane__Mehr_als_nur_eine_Frucht.html

http://www.gesundheitsfundament.de/glossar/g/glucosinolate/ 

 

2 Comments

  • Julie Green

    Reply Reply 11. Juli 2017

    Zitat „Zehn Portionen Obst und Gemüse pro Tag!?
    Viele von uns schaffen noch nicht mal fünf. Dabei wirkt sich ein vermehrter Obst- und Gemüsekonsum signifikant auf unser Wohlbefinden aus.“

    Ein sehr gelungener und ausführlicher Artikel über die Ursachen des Vitamin-Verlustes in Obst und Gemüse. Ich denke, das Thema ist sehr wichtig und sollte unbedingt weiter diskutiert werden. Im Internet gibt es ja sehr konträre Meinungen zum Thema. Auf vielen Seiten wird der Vitaminverlust widerlegt, auf anderen bekräftigt. Denn bei vielen Studien, die den Vitaminverlust belegen, erfährt man leider nichts über die Anbau-, Ernte und Lagerung des jeweiligen verglichenen Obst- und Gemüses. Aber am Anfang dieses Artikels erfährt man ja sehr anschaulich, dass gerade „Sorte, dem Standort, den Klimaveränderungen, der Anbauform, dem Erntezeitpunkt, Reifegrad, Transport und der vergleichsweise langen Lagerung“ einen starken Einfluss auf die Vitamine und Mineralstoffe haben. Beispielsweise soll laut Dge.de der Vitamin-C Gehalt bei verschiedenen Apfelsorten um 350% schwanken (es wurden die Sorten Berlepsch und Gloster verglichen). Daher finde ich Vergleichstabellen eher wenig aussagekräftig, wo einfach nur „Äpfel“ verglichen wurden.
    Nichtsdestotrotz sagt mir mein gesunder Menschenverstand, dass wir heutzutage nicht genügend Vitamine aufnehmen. Erstens, weil wir wenig frische, regionale und unverarbeitete Lebensmittel konsumieren. Und zweitens, weil sich unser Lebenswandel komplett verändert hat. Und drittens, weil die Zivilisationskrankheiten weiter zunehmen. Wir sind heute viel mehr Giften und Umweltverschmutzung ausgesetzt. Das heißt, unser Vitaminbedarf um all das auszugleichen liegt sicher höher. Und viele schaffen ja noch nicht einmal die 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. Ich denke, hier liegt einfach das größere Problem. Was nützt mir ein vitaminreicher Apfel, wenn ihn keiner isst?

    • Jürgen Kroll

      Reply Reply 11. Juli 2017

      Herzlichen Dank, für Ihren ausführlichen Kommentar. So ist der Kreislauf, wir sind immer mehr der Umweltverschmutzung, den krebserregenden Zusatzstoffen in industriell verarbeiteten Nahrungsmittel, den ständig steigenden Schadstoffen im Trinkwasser und dem Nährstoff-Verlust im Obst und Gemüse ausgesetzt. „Wir werden krank, jeden Tag ein wenig mehr“!
      Umso wichtiger ist es, sich natürlich zu entgiften https://www.wasserklinik.com/natuerlich-entgiften/ und eben, viel Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, sowie Demineralisiertes Wasser https://www.wasserklinik.com/ist-demineralisiertes-trinkwasser-gesund/ zu meiden.

      Mit freundlichen Grüßen
      Team Wasserklinik

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